Walter Nigg (1903-1988) 

Der reformierte Pfarrer Walter Nigg gehört zu den herausragenden Gestalten in der Schweizer Theologie des 20. Jahrhunderts und trug - wie seine katholische Mitstreiterin Ida Friederike Görres (1901-1971) - entscheidend zur Erneuerung der Hagiographie bei. In vielfältiger Weise hat er das spirituelle und politische Leben seiner Zeit kommentiert und begleitet. Als reformierter Seelsorger und Lehrer des Glaubens suchte er glaubwürdige Vorbilder nicht nur in den offiziellen Heiligen, sondern auch in Außenseitern der Kirchengeschichte. 1946 erschien sein programmatisches Werk „Große Heilige", das zu den wenigen theologischen Werken gehört, denen eine erhebliche Breitenwirkung beschieden war. An der Universität Freiburg Schweiz besteht im Rahmen des Instituts für Ökumenische Studien eine Forschungsstelle zu Leben und Werk von Walter Nigg, insbesondere zu seinen hagiographischen Arbeiten:

  • Das Institut beherbergt den größten Teil der Privatbibliothek von Walter Nigg - eine Schenkung von Walter Niggs Sohn Sören Nigg.
  • Dr. Uwe Wolff verfasste im Rahmen eines Forschungsprojekts des Schweizerischen Nationalfonds die erste wissenschaftliche Biographie und Werkmonographie über Nigg.
  • Das Institut zeigt durch Publikationen und Veranstaltungen, wie zeitgemäß der Unzeitgemäße inzwischen geworden ist ...

Die Bibliothek ist zugänglich im Raum 6115 der Universität Fribourg (Gebäude"Miséricorde"). Bitte melden Sie sich an bei iso@unifr.ch.

NEWS:

 

Uwe Wolff

Walter Nigg. Das Jahrhundert der Heiligen.
Eine Biographie

(= Epiphania 8)

Aschendorff 2017

204 Seiten

ISBN 978-3-402-12032-3

EUR 29,80

 

 

 

Weitere neuere Veröffentlichungen zu Walter Nigg:

  • Bernd Jaspert, Walter Nigg und die Kirchengeschichte, T. Bautz Verlag: Nordhausen 2017.
  • Uwe Wolff, Walter Nigg (1903-1988). Ein Vater der Ökumene in apokalyptischer Zeit, in: Geist und Leben. Zeitschrift für christliche Spiritualität 90 (2017) Heft 3, 240-248.

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